Vita


Kirstin Hasselmann studierte Gesang im Stimmfach Koloratursopran an der Musikhochschule Leipzig bei Elisabeth Breul und Werner Hasselmann, von dem sie immer noch bedeutende Anregungen bekommt. Nach ihrem Diplom als Opernsängerin und Gesangspädagogin absolvierte sie einen Meisterkurs bei Renate Hoff an der Staatsoper Berlin.

Von 1987 bis 2001 war sie ohne Unterbrechung an den Theatern von Schwerin, Cottbus, Görlitz, Trier und Krefeld/Mönchengladbach engagiert
(Partien u. A.: Despina in „Cosi fan tutte“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Zerlina in „Don Giovanni“, Gilda in „Rigoletto“, Sophie in „Rosenkavalier“, Eliza in „My Fair Lady“). Von zentraler Bedeutung ist für sie die Interpretation neuerer und neuester Musik; unter Anderem sang sie die Partie des Gepopo in „Le Grand Macabre“ von Ligeti (Krefeld).




Kirstin Hasselmann in "Die Insel Tulipatan" von Jaques Offenbach,
Theater Krefeld/Mönchengladbach.
Mit Markus Heinrich.
Um ihren eigenen Intentionen folgen zu können, stieg Kirstin Hasselmann 2001 aus dem festen Engagement aus. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Opern- und Konzertsängerin u.a. mit Gastspielen in Düsseldorf, Weimar, Meiningen, Nürnberg, Krefeld und Trier in den Partien der Christel „Vogelhändler“, Sophie „Rosenkavalier“, Olympia „Hoffmanns Erzählungen“, Eliza „My fair Lady“.

Hörbeispiel:

Arie der Olympia aus Hoffmanns Erzählungen von J. Offenbach,
Niederrheinische Sinfoniker, Dirigent Neville Dove


Darüber hinaus ist Kirstin Hasselmann im Oratorienbereich tätig. Sie arbeitet mit namhaften Chören wie z. B. chorus musicus köln (Leitung Christoph Spering), Oratorienchor Köln (Leitung Andreas Meisner), Kölner Domchor (Leitung Eberhart Metternich) zusammen und singt mit ihnen als Solistin auf Festivals in Frankreich, Spanien und Portugal. Ihr Repertoire erstreckt sich in diesem Bereich von Bach, Mozart und Mendelssohn bis hin zu Uraufführungen junger Komponisten.

Sie pflegt außerdem ihre besondere Liebe zum Liedgesang. So führt sie seit 2001 regelmäßig in eigener Regie Liederabende durch - u.a. mit Werken von W. A. Mozart, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Brahms, Dvorak, Reger, H. Wolf, Hindemith und Ueckermann. Dabei arbeitet sie am Klavier mit dem Pianisten und Komponisten Ernst Ueckermann zusammen. [Homepage von Ernst Ueckermann]

Hörbeispiele:

Duett "Ich wollt meine Liebe ergösse sich"
F. Mendelssohn-Bartholdy



"Schwanenlied", Fanny Hensel
mit Verena Hasselmann, Mezzosopran, Sarah Tysman, Piano
Ensemblemitglieder des Opernhauses Zürich


Weiterhin wirkt sie an freien Opernprojekten mit, wie z.B. bei dem Ensemble „pazzacaglia“ aus Saarbrücken. Mit „pazzacaglia“ sang sie in der Uraufführung „PoppeaMaterial“ von C. Monteverdi/Claas Willeke die Partie der Poppea in Saarbrücken und Köln.



Kirstin Hasselmann in "Le quattro stagioni - Die Vier Jahreszeiten".
Mit Johannes Zapotoczky.
Zuletzt sang sie bei einem Konzert von Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters die Kantate „Being Beauteous“ von Hans Werner Henze auf das gleichnamige Gedicht von Arthur Rimbaud für Koloratursopran, Harfe und vier Violoncelli.

Hörbeispiel:

"Being Beauteous", H. W. Henze (Livemitschnitt, Januar 2007)
Harfe: Sabine Thiel, Celloquartett des WDR-Sinfonieorchesters Köln: Johannes Wohlmacher, Susanne Eychmüller, Gudula Finkentey-Chamot, Sebastian Engelhardt


Seit September 2007 lebt Kirstin Hasselmann in Berlin und knüpft Kontakte zur Berliner Kulturszene. So gastierte sie an der Neuköllner Oper in dem Stück „Weintraubs Odys-see“.
Die erste Produktion unter eigener Organisation in Berlin, der Soloabend „tucholskyBaRock“, Texte von Kurt Tucholsky gesungen zu berühmten Arien des Barock und begleitet von dem Gitarristen Takashi Peterson, läuft mit großem Erfolg in Berlin, Halle, auf Rügen und in Bremen. Ihre neueste Arbeit ist die Gründung der Hauptstadtoper und die Produktion „Le quattro stagioni/Die Vier Jahreszeiten“. Eine eigene Bearbeitung des Klassikers von Vivaldis Vier Jahreszeiten und Texten von Frank Wedekind.